Das eigene KfW Effizienzhaus

Energieeffiziente Häuser sollen zukünftig auf einen Blick erkennbar sein und zwar am Qualitätssiegel „Effizienzhaus“. Im Grunde geht es um die Vermarktung solcher KfW Effizienzhäuser, denn durch das Qualitätssiegel sollen sich Verbraucher darauf verlassen, dass der Bedarf an Energie sehr niedrig ist. Wohnungsgesellschaften und Bauträger können durch das Label ihre Effizienzhäuser besser vermarkten.

Für eine Vereinheitlichung am Markt scheint die Integration des Labels mit der KfW Förderung unumgänglich. Die KfW Bankengruppe gilt als Förderbank, die Eigentum von Bund und Ländern ist. Das Effizienzhaus-Siegel erfordert einen qualitätsgesicherten Energieausweis, welcher nach Begutachtung eines Fachmannes vor Ort und nach Bestehen eines standardisierten Verfahrens ausgestellt wird.

Ein KfW Energieeffizienzhaus darf den Jahresprimärenergiebedarf und Wärmeverlust nach der Energieeinsparverordnung 2007 nicht überschreiten, das sogenannte KfW Effizienzhaus 100.Beim KfW 70 müssen die Werte um 30% unterschritten werden. Bei einem KfW 55 müssen die Werte dann konsequenterweise um 45% niedriger sein.

Dies sind Förderstandards der KfW und werden auch danach benannt: KfW 70, KfW 55. Diese Effizienzhäuser fallen unter die Sparte Niedrigenergiehaus. Niedrigenergiehaus, 3-Liter-Haus, Passivhaus und Nullenergie-Haus sind allesamt unter dem Begriff Energiesparhaus gelistet. Die Bezeichnungen sind lediglich Baukonzepte, für die klare Grundlagen gelten, denn wie schon oben beschrieben müssen genaue Messwerte im Energiebereich eingehalten werden, um an das eigene Haus so ein Label anbringen zu dürfen.

Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Energiesparhaus KfW 55 KfW 70 KfW-Förderung Niedrigenergiehaus.