Bautrocknung oder lieber das Geld verheizen
Durch schnellere Bauzeiten und der Einsatz von Wärmedämm-Verbundsystemen kann die während der Bauphase eingebrachte Feuchtigkeit nicht mehr vollständig austrocknen. Wird eine Bautrocknung nicht vorgenommen, sind Schäden infolge von Restfeuchte vorprogrammiert. Die Heizenergiekosten erhöhen sich, im Vergleich zu einer trocknen Bausubstanz, somit in den ersten Jahren für den Nutzer aufgrund der feuchtigkeitsbedingten hohen Wärmeleitfähigkeit des Baukörpers immens, nämlich auf bis zu 200 Prozent. Die Lösung hierfür ist eine technische Bautrocknung.
Die meistverbreiteste Methode ist wahrscheinlich die Mauerwerkstrocknung. Je nach Art der Bautrocknungen finden verschiedene Geräte ihre Verwendung. So gibt es beispielsweise Kondenstrockner. Sie sind der ideale Entfeuchter für Haus, Hobby, Büro, eignen sich auch für große Räume und arbeiten mit einem Kompressor. Diese Gerätschaften sind ebenfalls mit einem Luftfilter ausgestattet.
In puncto Bautrocknung ist das größte und effizienteste Gerät der Bautrockner. Je nach Ausstattung schafft er es, einen kompletten Baukörper trocken zu legen und arbeitet nach der gleichen Methode wie der schon erwähnte Entfeuchter.
Eine beheizte Baustelle hat nichts mit der Temperaturempfindlichkeit der ausführenden Arbeitskräfte zu tun, jedoch kommt eine Bauheizung dort nicht selten zum Einsatz. Sie ist manchmal eine schlichte Notwendigkeit in Bezug auf die Bautrocknung, z.B. bei Kälteeinbrüchen im Herbst und Winter, die eine erhöhte Feuchtigkeit mit sich bringen, welche ins Mauerwerk dringt.