Mauerabdichtung – Die feindliche Übernahme

Die Frage der Mauertrockenlegung wird häufig vernachlässigt. Dabei ist sie besonders wichtig und sollte bei Renovierungs- und Sanierungsarbeiten an erster Stelle stehen.
Unverzügliches Handeln, z.B. durch eine Mauerabdichtung, bei Feuchtigkeit im und am Haus ist erforderlich, da nicht nur unter anderem Unbehaglichkeit, Schimmelbildung, Modergeruch und Gesundheitsrisiken entstehen, sondern auch eine Verringerung der Wärmedämmung – und zwar bis zu 25 % – vorprogrammiert ist.  Massive Wertverluste, die bis zur völligen Zerstörung der Rentabilität des Gebäudes reichen können, beanspruchen zudem auch das Portefeuille des Besitzers. Dem gilt es, durch eine Mauertrocknung vorzubeugen. Eine Sanierung ohne Mauerabdichtung ist einfach reine Geldverschwendung.

Auch was den Keller angeht, ist eine Mauerabdichtung unumgänglich. Denn trockenes Grundmauerwerk ist eine der wichtigsten Voraussetzungen für ein langes Gebäudeleben, weil das Eindringen von Feuchtigkeit im Keller sich auf den ganzen Bau auswirkt. Da der Keller im Privatbereich heutzutage überwiegend als Wohn-, Arbeits-, Hobby- und Vorratsraum genutzt wird, ist es umso wichtiger, für ein gesundes Raumklima und trockene Kellerwände zu sorgen.

Poröse Baustoffe wie beispielsweise Mauersteine oder Mörtel und Beton fördern die Aufnahme von im Erdreich vorhandener Feuchtigkeit. Eine Kellerabdichtung gegen Feuchtigkeitseinwirkung bei allen erdberührten Wänden ist daher sinnvoll. In der Regel wird bei dieser Art der Mauerabdichtung mit Bitumenvoranstrich und Bitumendickbeschichtung bzw. – bahnen gearbeitet.

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