Taubenschutz ist Taubenabwehr

Taubenschutz sollte in vielen Fällen wohl eher als Gebäude- oder Bautenschutz verstanden werden. Die Taube gehört nach wie vor zu den Vögeln, die in nahe zu allen Lebensräumen zurecht kommt. Daher muss Sie auch nicht geschützt werden, im Gegenteil. Gerad alte Gebäude mit zierenden Verwinklungen und Überständen sind ideale Taubenplätze. Durch das Füttern von Bewohnern konnten Sie sich in vielen Städten mehr als prächtig vermehren.

Schon in den achtziger Jahren begann man damit Gebäudeteile vor Tauben zu schützen. Selbst Lagerhallen  und Messehallen waren vor dem Vogelvieh nicht sicher, daher brachte man nach und nach überall Taubenschutzgitter an, damit die Tauben nicht weiterhin die Hallen verdreckten.

Taubenkot riecht nicht nur sehr unangenehm sondern ist für den Menschen auch recht schädlich. Schon vor vielen Jahren begann  man damit Erkrankungen von Arbeitern im Tiefbau zu untersuchen. Diese konnten letztendlich auf den Taubenkot zurückgeführt werden. Die ersten Installationen wie Taubenspikes, die in verschiedenen Gemäuern zu finden waren, waren nur bedingt erfolgreich.

Mittlerweile hat man die Tauben aus den historischen Gemäuern der deutschen Altstädte vertreiben können. Zur Vogelabwehr benutzt man heute Gitter, Taubenschreck und andere Taubenabweiser. Dennoch verursachen die Tiere jährlich einen Schaden von mehreren Millionen Euro. Daher ist das Füttern der Vögel in den meisten Innenstädten und Parkanlagen verboten.

Der Beitrag besitzt Themenrelevanz zu Bautenschutz Tauben Taubenabwehr Taubenabweiser Taubenkot Taubenplage Taubenschreck Taubenschutzgitter Taubenspikes Vogelabwehr.