Naturkost: Schmackhafte Lebensmittel nicht nur für Ökofreaks

Die Zeiten, in denen Naturkost mit ausschließlich gesunden und äußerlich unattraktiv  wirkenden Lebensmitteln verbunden wurde sind längst vorbei. Bio-Lebensmittel sind längst Bestandteil eines jeden Supermarkt-Vollsortiments. Auch die Produzenten, Vermarkter und Händler haben in Sachen Marketing und Produktdesign eine Menge dazugelernt. Bio ist in, das zeigt der Markt der Branche, der nun seit über 20 Jahren kontinuierlich wächst.

Natürlich sind Bio-Lebensmittel gesünder als konventionell erzeugte Produkte. Anbauverbände wie Bioland oder Demeter definieren die Produkte durch Ihre Herstellungsweise und verzichten auf unnötige Pestizide und Zusatzstoffe und ermöglichen den Tieren eine artgerechtere Haltung. Das Reformhaus ist kein muffiger Laden mehr, der ausschließlich Müsli und unbekannte Getreidesorten verkauft.

Im Gegenteil: Bio- und Naturkostläden verfügen über eine breites Sortiment an Spezialitäten, welche nicht nur gesund sind, sondern eben auch geschmacklich die konventionellen Produkte in den Schatten stellen. Vielen Personen, denen der Gesundheitsaspekt von Naturkost zu überzogen war, landeten aufgrund dieser Tatsache bei den biologischen Lebensmitteln.

Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Gerechtigkeit des Wettbewerbs, der ebenso konsumbewusste Menschen in die Reformhäuser holt. Während bei vielen Herstellern und konventionellen Produzenten Dumpinglöhne gezahlt werden und vor allem die Mitarbeiter in den Entwicklungsländern, in denen exotische Früchte, Kakao oder Kaffee angebaut werden schamlos ausgenutzt werden, so wird bei den Bio-Produzenten der Fair Trade Handel flächendeckend angewandt.

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