Mit Süßkraut Stevia zu mehr Gesundheit

Es ist schon erstaunlich, dass das Süßkraut oder Zuckerkraut Stevia in keinem Lebensmittel der europäischen Union vorkommt. Der Grund hierfür ist einfach, denn Stevia ist als Lebensmittel in der EU noch nicht zugelassen.

Obwohl keinerlei negative Nebenwirkungen bekannt sind und auch nicht zu erwarten sind, wird dem Stevia-Süßstoff der Markteintritt nicht ermöglicht. Ohne zu urteilen, werden hier sicherlich die Interessen der europäischen Zuckerproduktion eine Rolle spielen, denn der Anbau von Stevia ist in Europa nicht erprobt und auf absehbare Zeit nicht möglich. Die wärmeliebende Pflanze wird hauptsächlich in Südamerika und Asien kultiviert .

Interessant hingegen ist, das Stevia oder auch Honigblatt genannt viel süßer ist als Zucker,  keine schlechten Zähne produziert, ohne Kalorien daherkommt  und auch den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. In anderen Ländern wie Japan werden fast 50 % der Lebensmittel mit Stevia gesüßt. Warum dies in Zeiten von Fettleibigkeit und Fast Food noch nicht in Deutschland geschehen ist, sollte man sich durchaus fragen und zur Kritik bringen.

Auch wenn Stevia nicht als Nahrungsmittel zugelassen ist, müssen wir nicht darauf verzichten. In der Regel sind die Produkte mit „nicht zum Verzehr geeignet” deklariert. Das frische Kraut bekommen Sie im Gartenhandel. Als Pulver oder flüssiges Konzentrat können Sie Stevia in Form von Badezusätzen oder Shampoos im Internet oder im Fachhandel erwerben. Im Netz finden Sie viele Rezepte mit Stevia und können auch beim Kochen und Backen ab sofort auf Zucker verzichten.

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