Mit Barbones zum Wunsch-PC
Der Barebone-Computer wird unter den Konsumenten immer beliebter. Viele Rechner werden beim Händler als PC-Komplettsystem verkauft und nur in den seltenen Fällen bekommt der neue Besitzer genau das, was er eigentlich haben möchte. Viele Systemkomponenten und Medien-Schnickschnack werden von den meisten PC-Anwendern gar nicht benötigt. Somit ist ein vermeintlich gutes Angebot gar nicht so prima, wenn man nur 70 % der Features nutzt.
Shuttle-Barebone und der Asus-Barebone-PC gehören zu den gängigsten Typen. Shuttle ist außerdem Marktführer im Vertrieb von Barebones und dem Mini-Barebone, aber auch andere Hersteller wie MSI oder Biostar produzieren kombinierbare Systeme für den individuellen Bedarf.
Endlich kann der Verbraucher seinen Mini-PC so ausstatten, wie er es gerne wünscht. Grafikkarte, Laufwerke und Speicher werden nach eigenem ermessen in das Hauptsystem integriert. Hierdurch vermeidet man unnötige Systemkomponenten und kann bares Geld sparen, das an anderer Stelle vielleicht besser eingesetzt ist.
Für die Build-to-Order Produktion sind die Barebones besonders geeignet. Man klickt sich einfach auf die Webseite eines Anbieters und stellt sich seine eigenen Würfel-PCs selbst zusammen. Hersteller bieten Komponenten auch für ganze Komplett-PCs an. Schön ist, dass man hier auf alles Unerwünschte verzichten kann und dass die verschiedenen Komponenten miteinander einwandfrei funktionieren. Dies stellt oft ein Problem dar, wenn man auf eigene Faust Bauteile verschiedenster Marken in einem System zum Laufen bringen möchte.